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Archiv 1999 - 2009

2000 - Elmshorn

Ruderwanderfahrt am 8.5.2000 von Elmshorn nach Glückstadt

von Heidi Schmidt

 

Was kann es Schöneres geben, als an einem strahlend sonnigen Frühlingstag mit lauter lieben, fröhlichen Ruderinnen unterwegs zu sein?! Silke Wriedt hatte alles organisiert und fuhr uns (Katja Schewe, Edda Krostitz, Irmgard Stummer, Heidi Schmidt) auch am 7.5. nachmittags zum Sportlife-Hotel in Elmshorn. Im Ruderverein wurden wir ganz reizend mit Waldmeisterbowle begrüßt durch Christa, Uschi und Wilma, die uns Bootshaus und Halle (wie man wohl einen Achter auf der Krückau wenden kann?) zeigten. Am Steg herrschte Hochbetrieb durch Jugendtraining, denn es war gerade mal Wasser da. Die tidenabhängige Krückau ist bei Ebbe nur ein Rinnsal, und rudern ist dann nicht möglich.

Deshalb mussten wir am 8.5. pünktlich um 8 Uhr dort sein, um mit ablaufendem Wasser ablegen zu können. Der 2. Vierer wurde durch Svenja und Wiebke komplettiert und nachdem alles verstaut war, lernten wir die idyllisch sich schlängelnde Krückau kennen, blühende Apfelbäume, Schafe, Kühe, ab und an ein Dach hinter dem Deich: Natur pur. Kurz vor der Mündung in die Elbe - nach ca. 10 km - letzte Gelegenheit zu verschwinden: an einem Steg mit ca. 4 m senkrecht hochführender Stahlleiter auf den Deich und dann ab in die Brennnesseln! An der Mündung in die Elbe hatten wir erst noch Pagensand (NSG) vor uns, dann öffnete sich die große Breite. Nach wenigen km war das 2. Boot zurückgeblieben, als Uschis Handy klingelte: „ach, Du bist es Wiebke gut, wir warten" Grund: sie hatten einen Großsegler aus Hamburg kommend gesichtet (Hafengeburtstag am 7.5.), den wir an dieser Stelle ziemlich dicht an uns vorbeifahren ließen. Herrlich. Dann kam die Englandfähre, später noch ein Segler. Wasser relativ glatt, die Wellen von den Schiffen wurden abgeritten. Eine längere Mittagspause wegen Umspringen der Tide gab es im Glückstädter Hafen zwischen den Segelbooten auf dem Steg. Picknick ist ja immer etwas Feines, aber was die Elmshornerinnen da ausbreiteten, war Spitze- es fehlte an nichts. Oh, Unzulänglichkeit der Magenwände.

Auf der Rückfahrt frischte der Wind auf (wie erwartet, sonst hätten wir nach Krautsand rüberkönnen; aber bei dem Gegenwind dauert es zu lange bis man die Hauptfahrrinne gequert hat), es gab schon Schaumkronen. In der Krückau erklommen wir noch einmal die Leiter und stoppten noch an einer Gaststätte zu einem Eis im Boot und hatten dann wieder genug Wasser zum Anlegen. Mit vielen Helfern waren die Boote bald an Land und wieder sauber. Zum Abschied nahmen wir das Versprechen eines erneuten Gegenbesuchs mit und sagten tausendmal danke für diesen herrlichen Tag.

Der Gag zum Abschluss: aufgrund einer Katastrophenschutzübung war das Tor im Deich, zwischen Clubgelände und Parkplatz, geschlossen, sodass uns noch eine Kletterpartie abverlangt wurde!

Dann konnten sich unsere schmerzenden Sitzflächen in den Autopolstern erholen und Silke brachte uns dankenswerterweise gut nach Hause.

Ruderleistung: 44 km

 

Wir danken unseren Sponsoren

 


 
 
 
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